Für wen

Du hast ein Business-Problem, das eine individuelle digitale Lösung erfordert. Vielleicht eine Plattform für deine Kunden, ein internes Tool für dein Team, oder eine App, die einen Kernprozess digitalisiert. Typische Ausgangssituationen:

  • Neue Geschäftsidee: Du hast eine Idee für ein digitales Produkt oder eine Plattform, aber brauchst einen Plan, der über ein Pitch-Deck hinausgeht. Du willst wissen, was technisch nötig ist, was es kostet und wo du anfangen sollst.
     
  • Ablösung eines bestehenden Systems: Dein aktuelles System ist am Ende seiner Lebensdauer: zu teuer im Unterhalt, zu unflexibel für neue Anforderungen, oder technisch veraltet. Du brauchst einen klaren Plan für den Übergang, nicht einfach einen Neuanfang ins Blaue.
     
  • Digitalisierung eines Kernprozesses: Ein zentraler Geschäftsprozess läuft noch manuell, auf Papier oder in Excel. Du weisst, dass es besser geht. Aber nicht, wie die Lösung aussehen soll und was die erste Version umfassen würde.
     
  • Alignment schaffen: Du hast verschiedene Stakeholder mit verschiedenen Vorstellungen. Die Geschäftsleitung will etwas anderes als die Fachabteilung, und IT hat nochmal eine andere Sicht. Bevor ihr baut, braucht ihr ein gemeinsames Bild. Genau das liefert der Strategy-Workshop.

Was du bekommst

Ein Discovery-Dokument, das als Entscheidungsgrundlage und Briefing für die Umsetzung dient. Konkret:

  • Dokumentiertes Geschäftsproblem: Was genau lösen wir? Für wen? Warum jetzt? Damit alle Beteiligten dasselbe Verständnis haben.
     
  • User Stories: Die wichtigsten Abläufe aus Nutzersicht. Wer macht was, warum, und was muss das System dafür können.
     
  • Architektur-Skizze: Welche Komponenten braucht es? Welche Schnittstellen zu bestehenden Systemen (ERP, CRM, APIs)? Welche Technologien sind sinnvoll?
     
  • Scope der ersten Version vs. Nice-to-have: Was muss zwingend rein? Was kann warten? Diese Unterscheidung spart dir Monate und Zehntausende Franken.
     
  • Priorisierte Roadmap: In welcher Reihenfolge wird gebaut? Was sind die Abhängigkeiten? Wo sind die Risiken?
     
  • Grobe Aufwandschätzung: Damit du Budget-Entscheidungen treffen kannst. Nicht auf die Stunde genau, aber auf die richtige Grössenordnung.

Wie es abläuft

  • Workshop vor Ort (1 Tag): Geschäftsmodell verstehen, Anforderungen erarbeiten, Rahmenbedingungen klären. Alle relevanten Stakeholder an einem Tisch.
     
  • Wir erarbeiten das Konzept intern (3-5 Tage): Architektur, Scope der ersten Version, Roadmap, Aufwandschätzung.
     
  • Präsentation + Feedback (halber Tag): Ergebnisse vorstellen, Fragen klären, nächste Schritte besprechen.

Was es kostet

Ab CHF 5'000, abhängig von Komplexität. Fixpreis.

Aus der Praxis

Für ein Logistikunternehmen haben wir in einem mehrtägigen Workshop die Anforderungen für eine Fuhrpark-Management-Plattform erarbeitet. Die Ausgangslage: Fahrzeugverwaltung in Excel, Wartungsplanung per Outlook-Erinnerung, keine Echtzeit-Übersicht über Verfügbarkeit.

Verschiedene Abteilungen hatten unterschiedliche Vorstellungen davon, was die Lösung können muss. Das Discovery-Dokument hat Alignment geschaffen, den Scope der ersten Version definiert und die Basis für einen anschliessenden Prototyp Sprint gelegt. 6 Monate nach dem Workshop war die Plattform in Betrieb.

Was danach kommt

Das Discovery-Dokument ist deine Entscheidungsgrundlage. Ob du mit uns weiterarbeitest oder nicht. Wenn der nächste Schritt ein Prototyp Sprint ist, haben wir die Basis bereits gelegt. Wenn du intern zuerst Budget freigeben musst, hast du alle Zahlen und Argumente in einem Dokument. Und wenn du das Projekt mit einem anderen Anbieter umsetzen willst, ist das Discovery-Dokument ein sauberes Briefing.

Sieh dir auch unsere Leistungen im Bereich Beratung & Konzeption und Applikationen & Plattformen an.

Fragen & Antworten /

Häufige Fragen

Umso besser. Dann starten wir nicht bei Null, sondern validieren und schärfen deine bestehenden Anforderungen. Oft zeigt sich im Workshop, dass die wichtigsten Anforderungen klar sind. Aber Prioritäten, Abgrenzungen und technische Implikationen noch fehlen.

Nein. Das Discovery-Dokument gehört dir. Du kannst es als Grundlage für eine interne Umsetzung nutzen, als Briefing für einen anderen Anbieter, oder als Entscheidungsgrundlage, um das Vorhaben zu priorisieren oder zu verschieben.

Die Digital Product Strategy klärt das "Was" und "Warum". Der PoC Sprint beweist das "Ob es funktioniert". Die Strategy liefert den Plan, der PoC den Beweis. Häufig folgt der PoC auf die Strategy, muss aber nicht.

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Paavo Schmid
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